US-Wahlumfragen für Statistik-Fans

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In den letzten Wochen hat es eine neue Website auf meine morgendliche Liste der „Web-Pflichtlektüre“ geschafft: www.fivethirtyeight.com ist ein Eldorado für Freunde der Statistik und US-Präsidentschaftswahl-Interessierte. Detailgenau werden auf jener Website die aktuellen Wahlumfragen amerikanischer Umfrageinstitute aufgelistet, analysiert und zur Basis neuer Vorhersage-Modelle verwendet.

Mit Verfahren, die auch bei der Analyse und Vorhersage von Sportwettbewerben verwendet werden, versuchen die Macher von fivethirtyeight.com den Ausgang der US-Wahl am 4. November baiserend auf den aktuellen Umfragewerten vorherzusagen. Dass dies angesichts der zahlreichen Bundesstaaten, dem indirekten Wahlsystem und unzähliger unvorhersehbarer zukünftiger Ereignisse und Einflüsse bei Wahlen allgemein nicht sonderlich einfach ist, sehen die Macher eher als Ansporn denn als Problem. Ergänzt wird das Angebot zudem noch durch aktuelle Berichte aus den Wahlkampfbüros in verschiedenen Wahlkreisen.

Kurz: Eine ideale Quelle, um über jede Nuance der aktuellen Stimmung im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen auf dem Laufenden zu bleiben und sich in endlose Zahlenreihen und Umfrageanalysen zu verlieren (und von der „richtigen“ Arbeit abzulenken ;-)). Gegenwärtig wird übrigens eine Gewinnwahrscheinlichkeit für Obama von 94,7% prognostiziert.

UTF-8 mit Eclipse/PDT

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Ständig wollte Eclipse mit PDT unter Windows darauf bestehen, dass meine PHP-Quellcode-Dateien ein ISO-8859-1-Encoding haben. Stimmt aber nicht, sind alle UTF-8. Resultat: Massig kaputte Umlaute, zumindest unter Windows. Auch das Setzen von „UTF-8“ als default für meine Projekte half nix, ich hätte für jede einzelne Datei in Eclipse mit „Edit->Set Encoding“ das Charset ändern müssen, obwohl es unter Linux wieder anstandslos klappte.

Aber dort findet sich die Lösung (man muss unter Preferences->General-Charsets das Encoding für PHP-Dateien ändern).

„Schnell mal ’ne neue Festplatte einbauen…“

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Seltsamerweise unterschätze ich gerne den Domino-Effekt, der traditionell mit vergleichsweise einfachen Systemänderungen einhergeht. Eigentlich wollte ich nur eine neue Systemfestplatte in meine Ubuntu-Kiste einbauen. 320GB Western Digital (PATA) mit 30.000 Betriebsstunden ‚raus, neue Samsung 1TB (SATA) rein. Ähnliche Prozeduren habe ich schon x-mal gemacht, sollte also nebenbei zu erledigen sein. Dennoch musste ich mit frei nach Murphy auch noch mit defekten CD-Rohlingen, streikenden Grafikkarten und kleinen Font-Größen in Xorg ‚rumschlagen.

Am Anfang lief’s auch durchaus flott. Direkt einen freien Slot im Gehäuse gefunden, auch sogar noch ein „gutes“ AWG26-SATA-Kabel auf Vorrat. Eingebaut, angeschlossen, zur Kontrolle einen Reboot. Perfekt, „fdisk -l“ erkennt die Platte. Seltsamerweise habe ich aber nun vertikale Linien in der XServer-Ausgabe und auch im Textmodus stimmt irgendwas mit der Grafik-Ausgabe nicht, mein Beamer will sich gar nicht mehr auf das Signal im Textmodus synchronisieren. Großartig, da hat wohl die Grafikkarte ein Hitzeproblem.

Jetzt aber erstmal die Festplatte fertig machen: Wieder ‚runterfahren und mit grml-CD booten. Mist, zu spät F8 gedrückt. Reboot^2. F8,F8,F8,F8,F8,F… USB-DVD-Laufwerk auswählen. Wow, grml erkennt sogar den nvidia-Netzwerkchip und macht DHCP.

Dann mit dd den kompletten Inhalt von der alten Platte auf die neue spiegeln: dd if=/dev/sda of=/dev/sdf  bs=1024k conv=notrunc,noerror — bloß nicht die Platten verwechslen. Per ssh auf der grml-Kiste eingeloggt und von Zeit zu Zeit ein kill -USR1 an den dd-Prozeß geschickt, um den Stand der Dinge abzufragen: Satte 50MB/s. Bei 320 GB heißt es also etwa 2 Stunden warten. Zeit zum Essen.

Gestärkt geht es zurück an den Patienten: Platte erfolgreich dupliziert, also Reboot. Immer noch Grafik-Probleme und System hängt nach „Kernel alive“. Keine Möglichkeit, andere Konsolen zu aktivieren, sshd ist natürlich auch tot. What nu? Richtiger Kernel-Crash war es wohl nicht, denn Ctrl-Alt-Delete führt zum Reboot. Auch diesmal eine lange Denkpause nach „Kernel alive“, aber plötzlich ist der XServer dann doch ganz normal gestartet. Blick in die Logs: Die Kiste hatte ausgerechnet beim letzten Bootvorgang wohl ein routinemäßiges e2fsck auf eine der anderen Festplatten gemacht, daher die lange Pause beim Booten. Und wegen der seltsamen Grafikprobleme bekam ich im Textmodus nix davon angezeigt. Grr.

Okay, nun heißt es noch Grub mitzuteilen, dass er zukünftig von der neuen Terabyte-Platte starten soll. Ehm, das musste man offenbar zumindest früher so machen. Jetzt stehen in /boot/grub/menu.lst vermehrt UUIDs, vielleicht muss man sich gar nich tmehr mit (hd0,0) & Co. herumschlagen. Fazit nach minutenlanger Grübelei: Beim Spiegeln mit dd wurde auch die UUID der Partitionen der alten Platte auf die neue kopiert, in grub ist also wohl gar keine Änderung nötig. Wieder ‚was gelernt.

Also erneut shutdown -h now und alte Platte endgültig abklemmen. Dann im BIOS neue SATA-Platte als Startplatte ausgewählt. Perfekt, Grub bootet Ubuntu bis auf die bekannten Grafikprobleme erolgreich von der neuen Platte. Logischerweise werden jetzt nur 300GB von den 960GB der neuen Festplatte genutzt, also müssen jetzt noch die Partitionen angepasst werden. Das geht natürlich nicht im laufenden Betrieb, denn es ist ja die Systemfestplatte.

Wieder Reboot  und eine Gelegenheit mal die neue Parted Magic-Live-CD zu testen. F8,F8,F8,F8,F… Erster Versuch: Geht nicht, Rohling kann nicht gelesen werden. Arrgh. Neuen Rohling suchen & brennen. Wäre ja nicht so schlimm, wenn PC und USB-Laufwerk nicht in getrennten Räumen stehen würden. Zweiter Versuch, mit neuem Verbatim-Rohling: F8,F8,F8,F8,F… Success. Parted Magic bootet. Doch Moment, die Schriftgröße im XServer ist ja winzig, da kann ich nix lesen. Wie ändert man die Font-Größe bei Xorg? Langes Herumprobieren, Ctrl-Alt-Backspace, Ctrl-Alt-+, Ctrl-Alt–, keine Änderung. Frust.

Also Parted Magic ‚raus, Knoppix ‚rein. F8,F8,F8,F8,(langsam würde es sich lohnen, die Default-Boot-Reihenfolge im BIOS zu ändern)…F8,F8,.. GParted aufgerufen und … wtf?! … Wie lautet das Passwort für root?? Bei Knoppix? Leeres Passwort wird nicht akzeptiert. Also gut, Konsole geöffnet, sudo -spasswd. Fein, jetzt kann ich auch GParted starten. Die letzte Partition auf der neuen Platte soll vergrößert werden, da die aber Teil einer erweiteren Partition ist, muss zuerst die „erweiterte Partition“ auf maximale Größe erweitert werden und dann erst die eigentliche Partition selbst. Klappt wunderbar mit Gparted, das zuvor erforderliche e2fsck braucht aber wieder Zeit.

Einige Zeit später zurück am Bildschirm: Seltsam, GParted läuft nicht mehr. War wohl fertig. Kurze Kontrolle mit erneutem Aufruf von GParted: Jupp, sieht gut aus. Reboot.

Wieder zurück in Ubuntu: Check mit fdisk -l und df -h: Offenbar war doch etwas mit GParted schiefgelaufen: Die Partition hat zwar nun die korrekte Größe, aber das Dateisystem wurde nicht angepasst, die Partition ist vermeintlicherweise immer noch proppevoll. Seltsam, das macht GParted doch normalerweise auch? Also von Hand: umount, resize2fs: Ätsch, „run e2fsck first“. Damn. Wieder 20 Minuten warten. Dann endlich resize2fs /dev/sdf6 … und wir sind fertig. df -h meldet 600GB freien Speicherplatz. Welch schöner Anblick ;-).

Und mir fällt ein, dass ich vor exakt 10 Jahren noch ’ne Menge Geld für eine 1,2 GB-Festplatte ausgegeben hatte. Vermutlich werde ich in weiteren zehn Jahren beim Einbau meines neuen Zetabyte-Holospeicher auch nostalgisch an diese erste Terabyte-Platte denken 😉

Nur die Grafikprobleme, die sind immer noch da. „Hübsche“ vertikale Streifen im Bild. Aber das hebe ich mir für einen anderen Tag auf 🙂

Umstieg auf Ubuntu

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Seit einigen Tagen habe ich auf meinem Bürorechner Ubuntu 7.10 im Dual-Boot mit Windows XP laufen und beginne nun damit, einen dauerhaften Wechsel zu der Linux-Distribution zu machen. Ich bin mal gespannt, wie weit ich damit komme :). Standard-Anwendungen wie Firefox, OpenOffice, Gimp und Eclipse decken ja den Großteil des alltäglichen Bedarfs ab. LaTeX ist hier sowieso „zuhause“. Einen Webserver zum Testen hat man gleich auf der lokalen Maschine. „Lustig“ wird es somit wohl erst werden, wenn die Spezialfälle auftauchen…

Ich bin alles andere als ein Newcomer zu Linux — auf Servern kommt mir schon seit Jahren nix anderes als Debian unter die Finger. Mein digitaler Videorecorder zu Hause läuft auch mit Debian (und VDR). Und Hardware wird immer unter dem Gesichtspunkt der Linux-Kompatibilität angeschafft. Aber auf dem Desktop war ich bisher noch sehr zurückhaltend, auch wenn ich regelmäßig seit SuSE4.4 in den späten 90ern immer mal wieder damit experimentierte. Gerade im Multimedia-Bereich (insb. Videoschnitt, -Editing) gibt es noch einige Lücken im Linux-Software-Portfolio und man hat sich ja an die Tools unter Windows gewöhnt. Zudem steht mir hier im Büro eigentlich auch ein umfangreiches Adobe-Softwarepaket zur Verfügung, der Verzicht fällt schon etwas schwerer. Und ausgerechnet heute kündigt MySQL das lang ersehnte „Workbench“ als Beta an — aber erstmal nur für Windows. Grr. Argh. Naja, es gibt ja auch noch KVM/Xen.

Optisch macht Ubuntu/Gnome mittlerweile einen hervorragenden Eindruck und muss sich in Sachen „eye candy“ sicherlich nicht mehr vor Vista oder OSX verstecken. Dank Compiz hat man herrlich viele graphische Spielereien auf dem Desktop zur Verfügung, die auch in einigen Fällen die Usability erhöhen. Außerdem hat man „wobbelige“ Fenster! Was will man mehr!? 😉

Ärger macht momentan vor allem noch der Ruhezustand/Standby. Keinerlei Fehler- oder Debug-Meldungen in den Logs, aber ein eingefrorener PC nach Aufruf des „Standby“-Modus … hrmpf. Den Rechner jeden Abend komplett herunterzufahren ist schon gewöhnungsbedürftig, aber vielleicht bekomme ich das ja noch in den nächsten Tagen gebacken. Die Logitech USB-Webcam funktioniert auch nur mit einem eigenartigen Zoom-Modus, aber das Kapitel „Videokonferenz“ habe ich eh noch gar nicht richtig angegangen…

SeeAlso in ViBI

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Jakob Voss hat in seinem Blog ja kürzlich einen neuen Webservice des GBV vorgestellt: SeeAlso gibt nach Übergabe einer ISBN dynamische Links auf Wikipedia und Librarything zurück. Ich habe das testweise auch mal in das ViBI der Informationswissenschaft eingebaut und es funktioniert wunderbar einfach. Man hat als Admin wenig Arbeit (im Prinzip nur eine JavaScript-Datei einbinden), die große Last schultert dabei natürlich der GBV.

Ich habe mir mittlerweile auch mal eine so genannte „CueCat“ aus den USA zugelegt — das ist im Grunde ein ganz einfacher Barcode-Scanner mit USB-Anschluss. Damit kann man den Barcode von Büchern einscannen und bekommt somit flugs die ISBN ohne jegliche Tipparbeit direkt in den PC. Zum Erfassen des kleinen privaten Buchbestandes ideal und kostet maximal $15. Und wenn man den Input der CueCat direkt an SeeAlso (oder ähnliche Dienste) füttert, bekommt man fix thematisch passende Wikipedia-Links auf den Bildschirm — ohne dass man die Tastatur berührt hat :). Okay, das ist in erster Linie ein Spielzeug für Geeks, aber wenn man sich das mal in der praktischen Anwendung vorstellt: Man hält zukünftig einfach ein Buch (oder ein sonstiges Objekt) vor die Webcam des PCs und erhält dann automatisch weiterführende Links im Browser. Semapedia macht das ja im Grunde schon.

Die CueCat funktioniert natürlich auch mit DVDs. Oder mit dem Kühlschrankinhalt, … prinzipiell mit allem was einen EAN- oder UPC-Barcode hat.

phpbb3

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Die neue Version der wohl populärsten Open-Source-Forensoftware ist mittlerweile derart lange in Entwicklung, dass sie schon als Duke Nukem Forever der Bulletin Boards bezeichnet wurde. Schon im Jahre 2004 wurde Version 3 (damals noch 2.2) von phpbb angekündigt und immerhin ist man seit Februar 2007 bei der fünften Beta angelangt. Getreu dem Motto „Es ist fertig, wenn es fertig ist“ wird schon lange kein offizieller Veröffentlichungstermin mehr genannt. Ist ja auch verständlich — phpbb wird ausschließlich von Freiwilligen in deren Freizeit entwickelt, und nicht immer hat man die Zeit und Lust, um an solch einem Projekt zu coden. Und das „echte“ Leben kommt gerne mal dazwischen. Wenn ich nur daran denke, wie lange ich jetzt schon an der neuen Version von MSCL.com herumschraube und durch wieviel Design- und Framework-Iterationen das Projekt in den letzten Jahren gegangen ist…

Aber worauf ich eigentlich hinauswollte: Nach einem Servercrash zu Beginn des Monats (Beweis für die Existenz der „bathtub curve“ bei RAID-Systemen) haben die phpbb.com-Admins nun gestern kurzerhand das offizielle phpbb-Supportforum auf die neue Beta-Version umgestellt. Inklusive des neuen Layouts. Und das ist mal eine Erwähnung wert. Schon das 2001er Layout für phpbb2 war seinerzeit eine gernkopierte Inspiration für andere Forensysteme und so war das erneut von Tom Beddard (subBlue) entwickelte Layout mit Spannung erwartet worden (okay, zumindest von mir ;-)). Auffallend: Es dominieren „runde Ecken“, von denen ich ja auch zur Zeit ein großer „Fan“ bin (und mich bei jedem Entwurf immer wieder ein wenig bremsen muss, damit die Abrundungen nicht Überhand nehmen). Teilweise fehlt mir ein wenig eine klarere Strukturierung, die ein oder andere Trennlinie würde vielleicht nicht schaden. Bemerkens- und lobenswert: No Tables, alles reines CSS. Einen kleinen Blick hinter die Kulissen bietet die gleichzeitig veröffentlichte Dokumentation der Entstehung des neuen Look&Feel. Tom Beddard hat meiner Meinung nach auch in seinem sonstigen Portfolio zahlreiche sehr ansprechende Designs.

Jetzt muss ich mir doch mal wieder überlegen, ob ich für das neue MSCL.com nun wirklich von phpbb2 zu SMF wechseln soll…

Aufgerüstet

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Ganz Deutschland ist im Vor-Mehrwertsteuer-Erhöhungs-Kaufrausch und da kann ich natürlich nicht hintenanstehen. Ich hab mir also ein neues „Arbeitsgerät“ zugelegt — ein 21″-Widescreen TFT-Monitor mit 1680×1050 Pixeln. Ich habe wieder zu einem Samsung-Modell gegriffen (215TW) — schon in Analog-Zeiten hatte ich mit diesem Hersteller nur gute Erfahrungen gemacht. Auch diesmal keine Probleme soweit: Kein einziger Pixelfehler, DVI, gleichmäßige Ausleuchtung, ein irrer Kontrast, dazu Pivot-Funktion und ein schöner schmaler Rahmen. Auf der anderen Seite habe ich als Non-Gamer und bestenfalls Hobby-Grafiker ja auch keine sonderlich extrem hohen Anforderungen. Aber es macht Arbeiten am PC viel angenehmer: Endlich genügend Platz für Eclipse, Firefox und Winamp gleichzeitig… eine sehr lohnende Anschaffung.

monitore.jpg
Kompliment übrigens an den Shop hoh.de: Mittwoch Abends per Vorkasse(!) bestellt, am Freitag Morgen schon geliefert — sowas habe ich noch nie erlebt :-).

Und obwohl ich jetzt schon einige Millionen glückliche Pixel habe, juckt mir so manches vorweihnachtliches Billig-Angebot immer noch ziemlich in den Fingern … vielleicht könnte ich ja einen solchen 08/15-Monitor quasi als Drittmonitor daneben stellen … nur wird’s dann auf dem Schreibtisch langsam eng und es würde wohl reichlich protzig aussehen :-). Auf der anderen Seite ist es manchmal schon erstaunlich, wieviele Anwendungen man gerne gleichzeitig nebeneinander auf dem Bildschirm hätte…

Spass mit IE7 und z-index

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Hrmmpfarrgh. Okay, der z-index-Bug ist wohl auch in IE7 noch nicht gefixt. Auch Elemente mit z-index:auto erhalten aus irgendeinem Grund einen eigenen Stacking Context mit z-index=0, wodurch „richtige“ z-index-Angaben in Kinderelementen keine Auswirkungen im globalen Dokumentkontext haben. (Ja, klingt wirre). Das ist wirklich ärgerlich, denn da der IE jetzt ja Alpha-Transparenzen in PNG-Grafiken unterstützt, könnte man nun eigentlich schöne flexible Layouts aufbauen. Aber nö. Wäre ja zu einfach.

Wenn man die Fehlerursache wenigstens immer recht rasch herausfinden würde … stattdessen muss man per Trial&Error an allen Ecken und Enden drehen und im Interweb nach Erklärungen suchen:
Eine Doku zu z-index im Allgemeinen auf den Websites von Mozilla.org:
http://developer.mozilla.org/en/docs/Understanding_CSS_z-index

Und eine Demonstration der z-index-Bugs in IE6/7:
http://www.aplus.co.yu/lab/z-pos/
http://therealcrisp.xs4all.nl/meuk/IE-zindexbug.html

Achja, „Generated Content“ wie :after und :before kann er auch nicht. Und wieder ein paar semantisch unnötige DIVs mehr im Code. Naja, der IE8 … err… „IE Next“ ist ja schon angekündigt

1,65 Milliarden US-Dollar

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Es ist offiziell: Google kauft YouTube. Willkommen in der DotComBlase2.0. Für ein 18 Monate altes Unternehmen mit gerade mal knapp 70 oder so Mitarbeitern, das sein Geschäftsprinzip im Grunde nur auf dem Publizieren der (teilweise sogar rechtlich zweifelhaften) Video-Materialien seiner Nutzer ausgelegt hat, gibt es also 1,65 Milliarden (!!!) Dollar in Aktien. Mei, mei, mei.

Im Vergleich dazu sind die 37 Millionen Euro des heute geknackten deutschen Lotto-Jackpots ja wahrlich Peanuts.

Vista

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Mein erstes Posting mit Internet Explorer 7 unter Windows Vista. Ich hatte nun einige Monate das kommende neue Windows-Release erfolgreich ignoriert, aber da der Veröffentlichungstermin nun immer näher rückt, musste ich doch mal wissen, wie meine diversen Websites im IE7 aussehen.

Also VMWare Server und den RC1-Build von Vista heruntergeladen. Gibt’s ja beides derzeit kostenlos — für Vista braucht man nicht mal einen Key (wenn man die Software nicht länger als 14 Tage nutzen will). VMWare Server ist zwar nicht für graphisch-intensive Desktopanwendungen optimiert, aber einem geschenkten Gaul…

Pervers ist allerdings der Umfang der Windows-DVD: 3700 Megabyte! Für ein Betriebssystem! Ugh. Ich will gar nicht wissen, wie groß das erste Service-Pack werden wird.

Naja, die Installation lief dann trotz dieses Datenvolumens recht flott und störungsfrei. Der erste optische Eindruck von Vista erinnert dann prompt an MacOS X — alles sehr schick, glänzend, rund, transparent, mit vielen graphischen Spielereien. Aber ich muss sagen: Es gefällt. Für Anfänger dürfte das neue Windows wohl wirklich deutlich attraktiver sein als XP. Ob es auch einfacher bedienbar ist, sei erstmal dahingestellt. Aber es macht schon einen ordentlichen und aufgeräumten Eindruck. Viele der Spielereien und Gimmicks haben aber vermutlich nach einer Woche im Alltag ihre Besonderheit verloren und dann fällt nur noch die hohe CPU-Belastung beim Verschieben eines Fensters auf…
Das System läuft immerhin auf meinem Athlon X2 3800 mit 2 GB RAM auch in einer virtuellen Maschine ohne größere Verzögerungen, allerdings kann ich das neue Aero-GUI wegen mangelnder Ressourcen der virtuellen Grafikkarte nicht testen.

Aber eigentlich ging’s mir ja um den IE7 (die Testversion stürzte auf meiner XP-Kiste immer beim Starten ab) — und auch hier gibt’s Positives zu berichten: W3C-Standards sind für den Explorer keine Fremdwörter mehr. Beim sablog wird die Seite fast genauso wie im Firefox angezeigt, sogar Alphatransparenz bei PNGs werden unterstützt. Da könnte ich nach fast einem Jahr wohl endlich mal die Kopfzeile meines Layouts fertigstellen. Und hurra, sogar die Fußzeile ist endlich sichtbar. Sehr gut.

Aber ich werde trotzdem bei meinem treuen Firefox bleiben. Dennoch ist es gut zu wissen, dass man zukünftig beim Webdesign nicht mehr mehrstündige Debug-Sessions speziell für den Internet Explorer einplanen muss. Und wenn der IE7 über das Zwangsupdate von Windows auch auf XP verbreitet wird, dürfte der ja rasch 70% und mehr Marktanteil erhalten.

Der Vollständigkeit halber: Auch der RC von Firefox 2 läuft wunderbar unter Windows Vista 🙂

Parameter an Adobe Reader im Query-String übergeben

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Viele PDF-Dokumente, die im Web zu finden sind, öffnet man ja gerne direkt im Browser mit dem Adobe-[Acrobat|Reader]-Plugin anstatt sie zunächst herunterzuladen. Mit den „Open Parameters for PDF“ hat der Webseitenbetreiber die Möglichkeit, spezielle Parameter an das Plugin weiterzugeben — um beispielsweise direkt eine bestimmte Seite im PDF-Dokument zu referenzieren. Das ist gerade bei Quellenangaben ganz nett. Google macht das auch seit einiger Zeit bei PDF-Dateien im Suchergebnis: An die Dokument-URL wird die jeweilige Suchanfrage in folgender Form angehängt: http://suchergebnis.url/dokument.pdf#search=“Suchanfrage“.

Eine komplette Liste dieser möglichen Parameter habe ich jetzt endlich auch mal gefunden (okay, hab zum ersten Mal richtig danach gesucht ;-)): bei Adobe.

Habe noch nicht getestet, inwieweit das auch mit anderen PDF-Plugins (Linux?) funktioniert.

100 Meter Ethernet-Kabel

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… halten nicht lange vor. Es ist doch erstaunlich, wie schnell solch eine Menge Kabel zur Neige geht, insbesondere wenn man gleich fünf Stränge auf einmal verlegt. Jedenfalls habe ich damit mein Wochenende verbracht: Schlitze geklopft, Decken mit dem Bohrhammer durchbohrt, Kabel durch Leerrohr gezogen, Netzwerkdosen angeschlossen, Schlitze zugegipst. Dabei sei auch mal eine Lobeshymne an die deutsche LSA PLUS-Technik (Kein Scherz: Loetfrei Schraubfrei Abisolierfrei – Preiswert Leicht zu handhaben Universell anwendbar Sicher und Schnell ) angebracht: Das Auflegen der Kabel in die Dose ist herrlich einfach. Das Verlegen des Leerrohres war hingegen ungleich komplizierter und aufwändiger…

Nach langem Hin-und-Her-Überlegen habe ich mich für „billiges“ Cat5e-Kabel entschieden, da mehr als 1GBit in nächster Zukunft wohl eh nicht „im häuslichen Umfeld“ in Frage kommt und die teureren Alternativen entweder auch noch nicht offiziell für 10GBit freigegeben (Cat6), schwerer zu verlegen (Cat7) oder einfach schweineteuer (Glasfaser) sind. Es gibt zudem ja auch erste Anstrengungen, sogar 10GBit über kurze Strecken von Cat5e Twisted Pair zu mogeln. Und sollte eines fernen Tages wirklich mal 10GBit+ erforderlich werden, wird halt Glasfaser in die Leerrohre eingezogen 🙂

Den ersten 100Mbit-Leistungstest hat das frischverlegte Kabel dann auch mit Auszeichnung bestanden (Puh!), dafür sind meine Hände von der Schlitzeklopferei völlig zerschunden. Jetzt brauche ich erstmal eine Woche Büroarbeit, um mich davon zu erholen 😉

Langzeitarchivierung

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Gerade bin ich beim Aufräumen auf einen alten Stapel Disketten gestossen. Aus unerfindlichen Gründen habe ich doch tatsächlich immer noch meine allererste Diskette (5 1/4 Zoll wohlgemerkt) aus dem Mathe-Unterricht der fünften Klasse. Und jetzt werde ich sie wohl auch nicht mehr wegwerfen ;-). Unser Mathe-Lehrer war schon frühzeitig ein Verfechter von Computern in der Schule und so kamen wir schon 1986 in den Genuss erster BASIC-Lektionen. Leider läuft die Disk nicht mehr — mein 5 1/4 Zoll Laufwerk (ja, hatte ich auch noch ‚rumfliegen) mag sie jedenfalls nicht mehr lesen.

Die älteste noch lesbare Datei die ich auftreiben konnte, stammt vom 14. Mai 1990. Gerade mal 10 Tage zuvor hatte ich meinen ersten IBM-kompatiblen PC erhalten und offenbar als Vorbereitung für die nächste drohende Latein-Klausur ein paar Deklinationen aufgeschrieben:

Latein Lektionen
Grammatik
Lex.: XXX

I) Adjektive der i-Deklination

   a) Formen:

	ventus acer		vox acris		ferrum acre
	venti acri		vocis acris		ferri acris
	vento acri		voci acri		ferro acri
	ventum acrem		vocem acrem 		ferrum acre
	vento acri		voce acri 		ferro acri

Immerhin sind die Dateien nach 16 Jahren wirklich noch lesbar, wenn auch nicht in der Original-Formatierung. Damals hatte ich Works 1.0 genutzt (Works für DOS war das wohl) und das Datenformat kann heute kaum noch ein Programm lesen. Mit dem Word Viewer und Works 4.0 Converter konnte ich immerhin den „nackten“ Text lesen.

„ventus acer“ … meine Güte, ich kriege heute immer noch das Grausen, wenn ich an diese Horror-Jahre mit Latein denken muss… es hat bis in die 11.Klasse gedauert, bis ich den Dreh ‚raushatte.

R.I.P. CAPS-LOCK

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Passend zum Sommerloch wird derzeit eine Initiative zum Entfernen der CAPS-LOCK-Taste von zukünftigen Tastaturen auch außerhalb von Klein-Bloggersdorf beworben. Gegen eine Abschaffung der Taste hätte ich nichts einzuwenden — lediglich zu alten CPC464-Zeiten war die mal ganz nützlich, wenn man große Mengen an Programmcode (die legendären „DATA“-Zeilen) aus den einschlägigen Heften („Schneider International“ u.a.) abtippen musste.

Aber heutzutage brauche ich diese Taste nicht mehr, ebenso die dämlichen Windows-Tasten, die ich eigentlich nur aus Versehen betätige. Also habe ich die CAPS_LOCK und zwei der drei Windows-Tasten zumindest auf meinem Heim-PC schon vor einiger Zeit abgeschaltet — im Netz gibt es ja genügend Hinweise, wie man sich einen entsprechenden Windows-Registry-Eintrag zusammenbastelt:

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSetControlKeyboard Layout] „Scancode Map“=hex:00,00,00,00, 00,00,00,00, 04,00,00,00, 00,00,5B,E0, 00,00,5C,E0, 00,00,3a,00, 00,00,00,00

Jetzt habe ich zwar drei tote Tasten, aber auch weniger nervige Vertipper.

CHM Dateien auf einem Netzwerkpfad öffnen

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Seit einiger Zeit habe ich den „Meine Dateien“ Pfad meines Windows PCs komplett auf ein Netzlaufwerk meines Linux Fileservers gemappt. Unter anderem liegen nun also auch einige CHM-Hilfedateien in der so geannten „Intranet-Zone“. Seit XP Service Pack 2 funktioniert nun aber der Zugriff nicht mehr — „Die Aktion wurde abgebrochen“ zeigt der fu&%§$% Explorer beim Aufruf der CHM-Version des PHP-Manuals.

Es gibt drei Wege das Problem zu lösen, wenn sich die Nutzung einer CHM-Datei nicht vermeiden lässt: Weiter

Using Linksys WUSB54G Adapter with Debian

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WUSB54G and DebianThis is a short HowTo listing the steps to get the Linksys (Cisco) wireless WUSB54G Rev04 adapter working with Debian Sarge / Kernel 2.6.12 or 2.6.16 and the official Ralink Linux driver. This is mostly a quick write-up so I remember the steps if I ever have to do it again. But maybe it helps someone else too.

Weiter

Ausgedruckt

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Frühjahrsputz im Hochsommer … welch Spaß. Aber es ist an der Zeit, sich endlich mal von ollen Geräten zu trennen, die eh nur Platz wegnehmen. Da wird man ja schon ein wenig sentimental, denn die diversen Systeme haben seinerzeit einen Berg Geld gekostet, das man sich als armer Schüler über Ferienjobs und Betteleien bei Verwandten mühsam zusammensparen musste. Also sollen sie zumindest hier im Internetz für alle Zeiten verewigt werden 😉

Star LC 10 anno 1988So wird nun auch mein erster Drucker entsorgt, ein Star LC 10 … das war ein 9-Nadeldrucker mit für seine Zeit exzellentem Druckbild. Gekauft habe ich das Ding am 28. Januar 1988 für 695 DM plus 19 DM für einen Packen Endlospapier (die Quittung kann ich jetzt wohl auch wegwerfen). Der LC 10 hatte noch eine Centronics-Schnittstelle, und lief auch zunächst einige Jahre an meinem Schneider CPC 464. Und er verrichtete jahrelang treu seinen Dienst, druckte tausende Zeilen BASIC und PASCAL Programmlistings und diverse Ausgaben von Schülerzeitungen.

Im März 1994 kam dann für 899,- DM das Upgrade auf einen HP 550 C Tintenstrahldrucker, der auch bis heute noch mein einziger Drucker ist. Die Tintenpatronen waren anfangs so teuer, dass der LC 10 nebenher noch bis 1998 weiter als Zweitdrucker diente … Programmlistings sind auf Endlospapier ja auch einfach am besten aufgehoben.

Nach nun mehr als 12 Jahren mit dem Tintenpisser ist allerdings endlich Zeit für die nächste Generation: Ein Samsung CLP 300N Farblaserdrucker soll mein nächster Drucker werden. Der ist klein, recht günstig und hat ’nen Netzwerkanschluss. Ab August soll er wohl im Handel zu kriegen sein. Bin mal gespannt, ob der auch mehr als eine Dekade lang seine Dienste verrichtet.

Schneider VGA AT 40 anno 1990Ebenfalls den Weg zur Entsorgungsstelle gehen die spärlichen Überreste meines ersten IBM-kompatiblen PCs: Ein Schneider VGA AT System 40, Nachfolger des System 240. Die „40“ stand hierbei für die integrierte 40 Megabyte-Platte. Herz des Rechners war ein mit 12 Mhz getakteter Siemens SAB 80286 Prozessor, dazu 1 Megabyte RAM (Baugruppe 50503). Highlight war der integrierte ATI VGAWONDER Grafikchip mit 256 KB RAM, der 800×600 Pixel mit 16 Farben darstellen konnte. Angeschafft im Mai 1990 für heftige 5900,- DM (inkl. Monitor). Damals stellten die Schneider Rundfunkwerke tatsächlich noch eigene PCs her — das waren keine aufgekauften Designs wie spätere Modelle. Auf dem System lief zuerst MS DOS 3.3 und mit viel Geduld später sogar Windows 3.0. Schon im Mai 1992 hatte das Gerät allerdings seine Schuldigkeit getan — den dazugehörenden sehr guten 13″ Multiscan Monitor hingegen nutzte ich bis 1997.

Keine Nullquote in der Informationswissenschaft

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Ich hatte ja schon vor ein paar Monaten von der drohenden Einstellung des Studiengangs Informationswissenschaft an der Universität des Saarlandes berichtet — lange Zeit sah es so aus, als sei das Schicksal des Fachs besiegelt. Nachdem der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät III im Februar zunächst eine „planerische Nullquote“ für den Studiengang beantragt hatte, hat im Mai jedoch zunächst der Studienausschuss und in der letzten Woche nun auch das Präsidium der Universität eine Nullquote abgelehnt. Dieser Entscheidung ging intensive Lobbyarbeit seitens der Fachschaft, von Studierendenvertretern und diversen Medien im Saarland in den vergangenen Monaten voraus. Es kommt nicht oft vor, dass eine Entscheidung eines Fakultätsrates von höheren Uni-Gremien zurückgewiesen wird.

Interessenten können sich nun also wieder für das Magisterstudium Informationswissenschaft einschreiben – wohl diesmal wirklich zum letzten Mal. Wie zuvor kann das Studium nur im Wintersemester aufgenommen werden, gleichfalls existiert wie jedes Jahr nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen. Die Anmeldefrist endet wohl bereits am 15. Juli 2006 – es ist also Eile geboten. Nähere Informationen zur Studienplatzbewerbung gibt’s auf den Webseiten der InfoWiss und beim Studierendensekretariat.

Der bisherige (seit 1980) Lehrstuhlinhaber Professor Zimmermann wird zum 30. September pensioniert. Seine Stelle wird bis auf weiteres vertreten durch einen noch bekanntzugebenden externen Professor. Die längerfristige Zukunft des Studiengangs ist jedoch unklar. 2007/08 steht auf jeden Fall die Einführung von Master/Bachelor Studiengängen bevor, spätestens dieser Termin fordert eine Neuorientierung des Studienfachs. Derzeit gibt es zwei Modelle: Eines sieht die Integration des Lehrstuhls in einen neuen Studiengang „Bildungswissenschaft“ vor. Auf der anderen Seite wird ein Konzept diskutiert, das eine Angliederung der Informationswissenschaft an die Fachrichtungen Informatik, Wirtschaftsinformatik und Computerlinguistik vorsieht. Letzteres Konzept wurde vor allem von dem Computerlinguisten Prof. Uszkoreit entworfen. Für alle Studierende des bisherigen Studiengangs (auch diejenigen, die sich im WS einschreiben) gilt aber auf jeden Fall eine so genannte „Bestandsgarantie“, die sicherstellen soll, dass diese Studierenden ihr Studium ordnungsgemäß nach dem aktuell gültigen Modell durchführen können.

Der kommissarische Präsident der Saar-Uni, Professor Rolf Hartmann, wird in der Saarbrücker Zeitung mit den Worten zitiert: „Jetzt haben wir den Wettbewerb der besten Ideen“. Bleibt nur zu hoffen, dass sich auch wirklich das beste Konzept durchsetzt.

Sony Alpha A100 DSLR

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Engadget hat etwas konkretere Infos zu der ersten digitalen Spiegelreflexkamera aus dem Hause Sony, die im Juli/August auf dem Markt kommen soll. Mit $999 visiert die Kamera klar die Zielgruppen der „Klassiker“ Canon 350D oder Nikon D50 an. Sony kann in diesem „Prosumer“-Bereich ja auf das eingekaufte Know-How von KonicaMinolta bauen, auch die Objektive von Minolta sollen weiter von den Sony-Kameras unterstützt werden.

Ich warte ja erstmal noch die photokina im Herbst ab: Es soll ja eine Nachfolgerin der 350D in der Pipeline sein… Konkurrenz belebt jedenfalls das Geschäft — und macht die Entscheidung für den Endkunden komplizierter…

hdd: error=0×40 { UncorrectableError }

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Und es ist mal wieder soweit, eine Festplatte droht in dmesg und syslog ihr baldiges Ableben an. Ist ’ne drei Jahre alte Hitachi — naja, da sie rund um die Uhr laufen musste, kann man das bei der heutigen Kurzlebigkeit von Hardware wohl verzeihen. Und ganz tot isse ja noch nicht, als Backup einer Backup-Platte kann sie vielleicht noch ihr Gnadenbrot verdienen.

Aber das bedeutet auf den heiligen Pfingstmontag mal wieder Sondierungen bei geizhals.cc nach den aktuellen Plattenpreisen. Et quelle surprise, da hat sich ja in den letzten Monaten wieder einiges getan. Samsung 250GB bei mindfactory schon für 59,49 Euronen. Das bedeutet umgerechnet 1 Terabyte kostet heutzutage soviel wie 1 Gigabyte vor 11 Jahren. Damals hab ich jedenfalls mal eine 1 GB Platte für 500 Mark angeschafft… Oder vor 16 Jahren eine Seagate ST-157A mit sagenhaften 44,7 Megabyte für jenseits der 700 Mark. 44 Megabyte. Und die haben jahrelang gereicht. Bis Windows kam.

Damit wären wir mal wieder beim gleichen Thema wie beim „Spore“-Posting: Wieviel Terabyte im Jahre 2015 wohl gängig sind?

BTW: Weil ich’s schon öfters auf Thesenblättern o.ä. gesehen habe: Man achte bitte auf die Schreibweise von „Tera“. Hat nix mit Terra zu tun 😉

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